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Apulische Westküste

Nach Matera zieht es uns ans Meer und wir möchten den Stiefelabsatz erkunden!

Leider ist der erste Platz, nördlch von Taranto, unglaublich vermüllt und nach einer Nacht und einer Runde Sand buddeln fahren wir weiter. Uns erschreckt das Müllproblem im Süden Italiens. Teilweise sieht man bergeweise Müll, die schamlos in die Natur geworfen werden und öffentliche Plätze und Strände sind oft mit Plastikmüll übersäht..
Bei Sturm erreichen wir einen kleinen, feinen Stellplatz mit Ministrand südlich von Taranto. Diesmal fast ohne Müll!

Am nächsten Tag werden wir mit Sonnenschein belohnt und können ausgiebig klettern, entdecken und sogar in den Wellen planschen.

Am ersten Dezember dürfen wir Plätzchen mit fantastischer Aussicht backen.

In Sant’Isidoro können wir wieder direkt am Meer stehen. Das Dorf ist wie ausgestorben und bis auf eine Bar und zwei Fischläden ist alles zu. Für uns vollkommen ausreichend, wir decken uns mit Miesmuscheln ein und sind dankbar üeberall ohne Probleme stehen und gehen zu können.
Den Kindern gefallen die Stehplätze am Meer auch sehr gut. Das Wetter ist relativ stürmisch und durchwachsen, aber wenn die Sonne rauskommt, hat sie noch ordentlich Kraft und man kann auch weniger bekleidet planschen.. Zum Glück funktioniert die Heizung in Mulima wieder und wir haben mittlerweile ein relativ gutes System zum Trocknen der (Kinder)Kleidung im Badezimmer gefunden. Und eine heisse Dusche tut natürlich auch gut, wenn einer doch aus Versehen im Meer gelandet ist 😉
Den nächsten Traumfleck finden wir südlich von Gallipoli. Ein abgelegener Parkplatz mit mehreren Zugängen zum traumhaften Strand und angrenzendem Kiefernwald für Spaziergänge und ausreichend Fangen spielen.
Die Höhlen laden zum Verstecken und Spielen ein und Janosch geht vollkommen im Piratendasein auf!
Ich finde sogar einen Moment um Yoga am Strand zu machen – nicht immer einfach, da die Kinder mich doch meistens aufspüren..
Positiv muss hier noch das Müllmanagment erwähnt werden! Kinderleicht – wir sind begeistert und Janosch wird grosser Mülltrenner
Nach 4 Tagen verabschieden wir uns von diesem schönen Fleck Erde, da wir Wasser tanken müssen und auch der Parkplatz sehr schattig ist und wir so die Sonnenenergie nicht nutzen können. Die Akkus müssen mal wieder aufgeladen werden – weiter geht’s zum südlichsten Punkt des Stiefelabsatzes!

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