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Über uns

Über uns

Wir sind Henrike (34) und Sam (34) und unsere Wirbelwind-Kinder Janosch (3,5) und Katinka (14 Monate), ein deutsch-niederländisches Gespann, das gerne lacht, lebt und liebt!

Kennengelernt haben wir uns 2012 während eines Einsatzes mit Ärzte ohne Grenzen in der demokratischen Republik Kongo. Ich war dort als Hebamme tätig, Sam als technischer Logistiker. Nach spannenden 9 Monaten, hat sich unsere Beziehung auch außerhalb der Einsatz-Blase bewährt und seit dem ziehen wir zusammen durchs Leben. Nach weiteren Einsätzen, viel Reisen und persönlichen Hochs und Tiefs, wurde der Traum nach einem fahrbaren Untersatz zum Weltendecken immer klarer. Ich selbst bin gefühlt in VW Bussen aufgewachsen und war immer viel reisen und abenteuerlustig. Was bei mir das Wohnmobil war, war bei Sam das Segelboot. Und auch hier gepaart mit sehr viel Abenteuerlust und Reiseerfahrung. Zunächst wollten wir eine alte Feuerwehr ausbauen. Haben dann aber erlebt, wie wenig Platz und Möglichkeiten diese oft bieten. Daraus entstand die Idee, den Aufbau komplett selbst du gestalten und zu bauen und Sam begann, während eines Einsatzes in der  zentralafrikanischen Republik 2014/2015, mit den Zeichnungen unseres Traumautos. Die Himmelsrichtung der geplanten Reise war von Beginn an klar. Uns zieht es beide Richtung Osten, denn hier haben wir die wenigste Reiseerfahrung. Der Iran und Georgien haben es uns dabei am meisten angetan. Und wenn wir weiter träumen, stehen die Mongolei und Russland auch sehr weit oben auf der Sehnsuchtsliste..

2016 kauften wir in Strahlsund einen Baustellenkipper und fanden im Odenwald einen Bauernhof, der nicht nur Platz und Möglichkeiten für den Ausbau bot, sondern auf dem wir liebenswürdigerweise auch leben durften. Ich konnte als Hebamme im nahegelegenen Heppenheim arbeiten und genoss die Nähe zu meiner Familie an der Bergstraße.

Im Herbst 2016 begann Sam mit der Restauration des Kippers. Der Name Mulima war bald gefunden. Mulima bedeutet Berg auf Suaheli und war der Name der Base im Kongo – ein Berg von Arbeit, Schweiß und Liebe entstand!

Was in den folgenden drei Jahren geschah, könnt ihr in „ein Berg entsteht“ nachlesen.

Im Juni 2019 erlangten wir die langersehnte Umschreibung zum Wohnmobil und TÜV. Es folgte ein weiters Jahr des Finetunings im Allgäu und in Nord-Holland. Dann kam Corona und alle Pläne wurden mit einem großen Fragezeichen versehen. Nichts desto trotz sind wir nun unterwegs, frei von Plänen und Visastress und schauen, wie weit und vor allem wohin wir es schaffen – das Abenteuer kann beginnen!!