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Festgefahren im Vulkan

Unschlüssig wie es weiter gehen soll, haben wir beschlossen einfach langsam nach Süden zu fahren und die Situationen in den möglichen Reisezielen (Griechenland oder Sizilien) zu beobachten und dann zu gegebenen Zeitpunkt nach Osten oder Westen weiter zu reisen. Basilikata erscheint uns entspannt (trotz orangener Einstufung) und lockt mit einsamen Gegenden, Sehenswürdigkeiten und Meer – warum also nicht…

Unser erstes Ziel ist der Vulkansee Lago di Monticchio Grande. Es regnet, wir erledigen noch notwendige Einkäufe, die Wassersuche gestaltet sich schwierig und die Stimmung ist etwas am Kippen, als wir zunächst den erloschen Vulkan hoch und dann durch die spektakuläre Herbstlandschaft wieder herunter zum See fahren. Alles verlassen, zu und etwas gespenstisch. Wir fahren einmal um die zwei Seen auf der Suche nach einem schönen Stellplatz, sind am diskutieren, Katinka beginnt zu weinen, Janosch ist langsam genervt und wir auch. Es wird dunkel, also schrauben wir unsere Ansprüche herunter , wählen einen befestigten Waldweg aus, oh oder doch die angrenzende und scheinbar befestigte Wiese … und schon beim drauf fahren merken wir, dass diese doch etwas weicher als gedacht ist. Egal, jetzt stehen wir, erstmal durchatmen. Eine Runde raus, zum See laufen, etwas essen.. Und dann doch nochmal schauen, ob wir anders stehen können und da fangen die Räder an sich in die Wiese zu graben. Mist.. Sam versucht es noch mit unseren tollen GFK Blechen und beginnt schon mal zu graben, aber es regnet immer doller und ist mittlerweile dunkel. Naja, dann stehen wir heute eben etwas schief. Morgen ist ein neuer Tag..

Der nächste Morgen: Sam buddelt und füllt auf und gibt sein Bestes!
Die Kinder helfen Kies zu sammeln. Mit Kies, Holz und Steinen versuchen wir aufzufüllen und Stabilität zu erlangen. Ein Mann hält zwischendurch und rät uns die Feuerwehr zu rufen. Noch ist der Stolz zu groß, aber am frühen Nachmittag sehen wir ein, dass wir vielleicht doch Hilfe brauchen.
Es dauert nicht lang und die liebe, ansässige Feuerwehr kommt uns entspannt und freundlich zu Hilfe – für Janosch (und uns) ein Riesenspektakel!! Einige Versuche braucht es und letztendlich gelingt es mit unserem kinetischen Abschleppseil Mulima wieder auf festen Grund zu befördern. Was für ein Abenteuer…

Die Feuerwehrmänner freuen sich über ein Stück des selbst gebackenen Schokokuchens des Vorabends, wir packen ein und finden im Hellen, nur wenige hundert Meter weiter einen super Stellplatz direkt neben einer Wasserquelle und entdecken von hier aus die fantastische Herbstlandschaft im Vulkan!

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